Das Fremdwerden der eigenen Stadt
Eine Studie zu Biografie und Raum in Istanbul, Urban Studies
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Zusatztext
Ständige Erneuerung, Erweiterung und rigoroser Umbau prägen die Stadt Istanbul - insbesondere seit den 1950er Jahren. Was bedeutet eine derart rasante Urbanisierung für ihre Einwohner*innen? Welche (neuen) Räume werden in der Megacity relevant? Verliert die Stadt als Ort an Bedeutung und wird 'just a spot'? Lisanne Riedel verbindet biographisch-narrative Interviews mit dem sozialräumlichen Erleben und rekonstruiert urban-migrantische Lebensgeschichten, die von sozialen Aufstiegen handeln, aber auch von Entfremdung und Überforderung durch die sich stetig verändernde Umwelt.
Autorenportrait
Lisanne Riedel, geb. 1986, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Orient- und Asienwissenschaften sowie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie lehrt mit den Schwerpunkten qualitative Methoden und interdisziplinäre Stadt- und Raumforschung und hat Soziologie in Bielefeld, Istanbul und Bonn studiert.
Weitere Details
Erschienen: 08.09.2021
Umfang: 288 S., 8 s/w Illustr., 8 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
ISBN/EAN: 9783837657746
Umbreit-Nr.: 919199
