Der halbierte Rechtsstaat
Demokratie und Recht in der frühen Bundesrepublik und die Integration von NS-Funktionseliten
Sonja Begalke/Claudia Fröhlich/Stephan Alexander Glienke
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Zusatztext
Die Geschichte der westdeutschen Demokratie ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Sie ist auch die Geschichte eines halbierten Rechtsstaates. Die politische, ideologische und mentale Verwurzelung des nationalsozialistischen Regimes in der deutschen Gesellschaft war tiefgreifend und wirkte in der jungen Demokratie nach. Vor allem die Eingliederung des ehemaligen Personals des NS-Staates in die Institutionen der Bundesrepublik hatte Folgen. Die frheren Trger des Unrechtsstaates, nun eingegliedert in das neue System, erkannten nicht automatisch auch die mit dem Grundgesetz festgeschriebenen Normen und Werte an. In der Justiz, den Medien, den Kirchen und der Politik beschdigte ihr Handeln so vielfach die junge Demokratie. In ihren Beitrgen analysieren die Autoren in kritischen Analysen die Nachgeschichte des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik. Mit Beitrgen von: Sonja Begalke, Kathrin Braun, Susanne Benzler, Oliver Freise, Kerstin Freudiger-Utke, Claudia Frhlich, Stephan Alexander Glienke, Jens Gundlach, Svea L. Herrmann, Ulrike Homann, Axel von der Ohe, Christian Ritz, Dirk Schmaler, Christopher R. Tenfelde, Klaus Wallbaum und Irmtrud Wojak. Mit einer Laudatio von Hans-Peter Schneider und einem Gruwort von Bernd Busemann.
Weitere Details
Erschienen: 26.11.2015
Umfang: 367 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783848701513
Umbreit-Nr.: 8802231
