Das Recht auf Anhörung eines bestimmten Arztes (§ 109 SGG)
Dogmatische Einordnung und sozialgerichtliche Praxis eines umstrittenen Prozessinstruments, Studien aus dem Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik 58
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
€78.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Die Studie behandelt das in der sozialrechtlichen Praxis sehr umstrittene Antragsrecht auf Anhrung eines bestimmten Arztes im sozialgerichtlichen Verfahren ( 109 SGG). In Prozessen vor den Sozialgerichten wird hufig um komplexe medizinische Fragen gestritten. Daher wird im Rahmen der gerichtlichen Sachverhaltsaufklrung hufig rztlicher Sachverstand beigezogen. Das Sozialgerichtsgesetz kennt neben der Gutachteneinholung von Amts wegen die Besonderheit der Anhrung eines von der Klagepartei benannten Arztes. Die Arbeit ordnet das Antragsrecht zunchst dogmatisch ein und untersucht insbesondere, welche Zwecke dieses verfolgt, und wie es sich zur gerichtlichen Sachverhaltsaufklrung verhlt. Im zweiten, dem empirischen Teil wird auf Basis einer bundesweiten Untersuchung sozialgerichtlicher Verfahren der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise sich die von der Klagepartei veranlassten Gutachten auf den Prozessverlauf und das Prozessergebnis auswirken. Damit ist die Arbeit zugleich ein Beitrag zur Verbindung von Rechtsdogmatik und Rechtstatsachenforschung.
Weitere Details
Erschienen: 27.02.2013
Umfang: 322 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 22.8 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783848701773
Umbreit-Nr.: 4413444
