Idealstaat oder Gedankenexperiment?
Zum Staatsverständnis in den klassischen Utopien, Staatsverständnisse 67
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Zusatztext
Das Thema Idealstaat ist seit Platon und Thomas Morus untrennbar mit der Geschichte der Utopie verknpft. Auch die frhe Utopieforschung interpretierte Utopien als Idealstaatsmodelle in literarischer Kostmierung und gab ihnen den Namen Staatsromane. Aber ist das Urteil zutreffend? Sind die Entwrfe berhaupt ernst gemeint? Welche Gesellschaftsfiktionen hat die Utopiegeschichte hervorgebracht? Welche Wandlungen und Lernprozesse hat sie durchlebt? Die versammelten Beitrge zeigen einerseits den Pluralismus der utopischen Verfassungs- und Gesellschaftsmodelle von autoritr bis anarchistisch, von republikanisch bis monarchisch, von statisch bis dynamisch. Andererseits dokumentieren sie die Breite der utopischen Intention, die neben ideal gemeinten Vorbildern auch viele spielerische, philosophische, satirische und dystopische Versionen kennt. So zeigt sich: Im Mittelpunkt der Entwrfe steht oftmals nicht das Musterbild der beschriebenen Einrichtungen und Sitten, sondern die Kritik an den realhistorischen Verhltnissen und die gedankenexperimentelle Erkundung sozialer und politischer Prinzipien. Mit Beitrgen von Wolfgang Biesterfeld, Herbert Jaumann, Peter Kuon, Thomas Mbius, Martin Mller, Heidi Nenoff, Richard Saage, Stefano Saracino, Thomas Schlderle, Eva-Maria Seng, Peter Seyferth, Michael Spieker, Ludwig Stockinger und Ulrich Wei.
Weitere Details
Erschienen: 06.10.2014
Umfang: 322 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.7 x 22.7 x 15.4 cm
ISBN/EAN: 9783848703128
Umbreit-Nr.: 7159702
