Parteien im Kalten Krieg
Die Ostbüros von SPD, CDU und FDP
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Zusatztext
Als Folge der politischen Gleichschaltungsprozesse in der SBZ/DDR schufen sich die bundesdeutschen Parteien besondere 'Ostbüros', die als Anlaufstellen für politisch sympathisierende 'Zonenflüchtlinge' fungierten und mit deren Hilfe der Kontakt zu heimlichen Anhängern im Osten organisiert wurde. Der Autor rekonstruiert nicht nur die Entwicklung der einzelnen Büros, sondern untersucht auch - primär anhand von MfS-Akten - die 'Gegenaktionen' des SED-Staates: Infiltration, Entführungen, Psychoterror, Diffamierungskampagnen und konspirative Einflußnahme im Westen. Die Dezimierung und Einschüchterung ihrer Kontaktleute in der DDR infolge massiver Verhaftungen trugen ebenso zum Niedergang der Ostbüros bei wie die Abkehr der bundesdeutschen Parteien von der Konfrontationspolitik des Kalten Krieges.
Autorenportrait
Jahrgang 1961, Studium und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum, zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt der DFG zur Erforschung der Geschichte des westdeutschen Verfassungsschutzes, außerdem freier Journalist beim Westdeutschen Rundfunk.
Weitere Details
Erschienen: 01.09.2000
Umfang: 264 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 1.8 x 21 x 14.7 cm
ISBN/EAN: 9783861532262
Umbreit-Nr.: 328887
