Reparationsschuld
Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa
Roth, Karl Heinz (Dr. Dr.)/Rübner, Hartmut (Dr.)
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
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Zusatztext
Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert. Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner analysieren und dokumentieren die Kontexte, die strategischen Optionen und Taktiken des deutschen Vorgehens, die in der Ausklammerung der Reparationsfrage aus dem De Facto-Friedensvertrag von 1990 ("Zwei plus Vier-Vertrag") kulminierte.
Weitere Details
Erschienen: 15.02.2017
Umfang: 645 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 5 x 24.5 x 19 cm
ISBN/EAN: 9783863312657
Umbreit-Nr.: 8375255
