Shoahgedenken im israelischen Alltag
Der Umgang mit der Shoah seit 1948 am Beispiel der Gedenkstätten Beit Lohamei HaGetaot, Yad Vashem und Beit Terezin, Aus Religion und Recht, Bd. 10
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Zusatztext
Die Autorin befasst sich mit dem gesellschaftlichen und staatlichen Wandel im Umgang mit der Shoah und ihren Überlebenden in Israel von der Staatsgründung bis heute. Darauf aufbauend wird gezeigt, welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Entwicklung von drei verschiedenen - einer staatlichen und zwei privat von Überlebenden konzipierten und organisierten - Shoahgedenkstätten in Israel hatte. Ebenso wird beleuchtet, welche anderen Gedenkformen sich parallel zur staatlichen Shoahgedenkkultur entwickelten und diese sukzessive beeinflusst haben. Die komparative Untersuchung wirft einen neuen Blick auf die israelische Gedenkkultur, die so mannigfaltig wie in keinem anderen Land ist, und verdeutlicht zugleich, dass auch dort eine eigene Form des Gedenkens an die Shoah erst gefunden werden musste.
Autorenportrait
Anja Kurths, geb. 1977; Studium der Jüdischen Studien, Geschichte und Religionswissenschaft in Potsdam, anschließend Promotion, die mit längeren Forschungsaufenthalten in Jerusalem verbunden war; lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von München.
Weitere Details
Erschienen: 25.04.2008
Umfang: 282 S., 4 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.6 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783865961778
Umbreit-Nr.: 5908552
