Rechtsübersetzung und Rechtswissen
Kognitionstranslatologische Überlegungen und empirische Untersuchung des Übersetzungsprozesses, Forum für Fachsprachenforschung 110, Forum für Fachsprachen-Forschung, Bd. 110
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Zusatztext
Juristische Fachübersetzungen haben es in sich: Die zu übersetzenden Texte sind fest in der Rechtskultur einer Gesellschaft verankert und damit von jeweils eigenen Denkhorizonten und Wertvorstellungen geprägt. Hinzu kommt die Abstraktion der Lebenswirklichkeit durch die Rechtssprache. Wie wird derart komplexes rechtliches und rechtssprachliches Wissen im Gedächtnis des Übersetzers verarbeitet, gespeichert und im Moment der Übersetzung aktiviert? Um diese Frage zu beantworten, betrachtet Cornelia Griebel die Prozesse des Verstehens und Übersetzens aus einer kognitionslinguistischen Perspektive und entwickelt dabei einen neuen kognitionstranslatologischen Ansatz. Ihre Prozessanalyse berücksichtigt insbesondere die Schwierigkeiten angehender Rechtsübersetzerinnen und -übersetzer.
Autorenportrait
Cornelia Griebel arbeitet seit ihrem Studienabschluss 1993 freiberuflich als Diplom-Übersetzerin für Französisch und Italienisch. Nach regelmäßigen Lehraufträgen ist sie seit 2006 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz tätig. Dort promovierte sie 2013 im Fach Translationswissenschaft.
Weitere Details
Erschienen: 05.07.2013
Umfang: 432 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.4 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783865965349
Umbreit-Nr.: 5908626
