Was für eine Welt wollen wir?
Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Jan Roß
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Zusatztext
Wir leben in revolutionären Zeiten, zumal seit 1989, seit dem 11. September 2001 und dem Irakkrieg. Lauter neue Fragen beherrschen uns. Die Amerikaner sind die Supermacht. Sind sie noch unsere Freunde? Und wir? Folgen wir dem europäischen Imperativ? Wollen und können wir eine politische Union werden, selbständig, einflussreich, transatlantisch loyal? Und unsere Interessen, unsere Mitverantwortung als Deutsche? Bekennen wir uns zu ihnen, nüchtern genug? Richard von Weizsäcker setzt sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Er stellt die entscheidende Frage: Was für eine Welt wollen wir eigentlich, unter Menschen und Völkern, mit der Natur? Wollen wir Brücken oder Konflikte zwischen den Zivilisationen? Suchen wir eine Verständigung mit den eineinhalb Millionen Muslimen, die nicht Amerika umgeben, sondern uns? Er berührt auch zentrale Fragen seiner Präsidentschaft: Geschichte und Nation als stärkendes Fundament zukünftiger Aufgaben. Wir leben im Bewusstsein der Vergangenheit, aber nicht unter ihrer Macht. Ein Buch, das weltpolitische Analyse, historische Perspektive und persönliche Erfahrungsfülle verbindet - die Bilanz eines großen Politikers.
Autorenportrait
Richard von Weizsäcker, geboren 1920 in Stuttgart, war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, zuletzt erschien 'Vier Zeiten' (1997) und 'Drei Mal Stunde Null?' (2001).
Weitere Details
Erschienen: 22.03.2005
Umfang: 256 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.2 x 21 x 13 cm
ISBN/EAN: 9783871345241
Umbreit-Nr.: 1443173
