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Gesammelte Gedichte

Cover von Gesammelte Gedichte

Meier, Herbert

Johannes Verlag

22.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Gedichte sind zarte, daher heikle sprachliche Gebilde, die der sorglichen Interpretation bedürfen, wenn sie verstanden werden sollen. Wer sich daher mit ihnen befasst, läuft immer Gefahr, sich an ihnen zu vergreifen, indem er sie über oder unter ihrem Niveau deutet. Dem Dichter Herbert Meier eignet die Wünschelrute einer zauberhaften Umsetzung der Dinge ins Licht magischer Worte. Zu erinnern ist dabei an den deutenden Beistand uralter symbolischer Festlegungen, wonach keines der sichtbaren und körperlich-materiellen Dinge nicht etwas Unkörperliches und Intelligibles bezeichnet, wie schon Johannes Scotus (Eriugena) im 9. Jahrhundert behauptet. Den Lesern Herbert Meiers wird eine kontemplative Haltung abgefordert, die nicht vom Willen nach plattem Verstehen, sondern nach Einschwingung in die musikalische Tiefenstruktur und in die Eigenbewegung der Gesänge eines ost-westlichen Lichts getragen sein will. Und die Gesänge ihrerseits sind einbezogen in eine Lichtbahn, die sich von Osten nach Westen bewegt; sie sind daher von kosmischem Belang und beanspruchen eine Ausdehnung weltweit.

Weitere Details

Erschienen: 16.04.2003

Umfang: 244 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2 x 22.3 x 14 cm

ISBN/EAN: 9783894113810

Umbreit-Nr.: 241591

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