Abschied und Aufbruch - Marienwallfahrt Werl
In dankbarer Erinnerung an das Wirken der Kapuziner und der Franziskaner
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Zusatztext
Die Stadt Werl ist der größte Wallfahrtsort im Erzbistum Paderborn und zählt auch überregional zu den bedeutenden deutschsprachigen Zielen von Wallfahrer*innen und Pilger*innen. Seit 1661 wird hier das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten verehrt. Diese romanische, um 1180 entstandene Ringpfostenmadonna war bis 1531 das Patronatsbild der heute evangelischen Wiesenkirche in Soest. Die seelsorgliche und organisatorische Verantwortung für die Werler Marienwallfahrt lag zunächst bei den Kapuzinern und in deren Nachfolge seit 1849 bei den Franziskanern. Nach 170-jähriger Tätigkeit mussten diese sich inzwischen aufgrund des auch in ihrer Gemeinschaft spürbaren Personalmangels aus dieser Aufgabe verabschieden. Damit ging in Werl eine über 358 Jahre dauernde franziskanische Geschichte zu Ende. Seit dem 1. September 2019 ist ein Pastoralteam des Erzbistums Paderborn für die Wallfahrtsseelsorge verantwortlich.
Autorenportrait
Gerhard Best, Dr. theol., geboren 1957 in Werl. Seit 1977 Glockensachverständiger und seit 1990 Priester des Erzbistums Paderborn. 2004 Dechant, 2015 als nicht residierender Domkapitular Mitglied des Paderborner Metropolitankapitels, seit dem 1. September 2019 Wallfahrtsleiter in Werl.
Weitere Details
Erschienen: 16.08.2021
Umfang: 168 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 29.5 x 24 cm
ISBN/EAN: 9783897108424
Umbreit-Nr.: 8431294
