Religion ohne Religionen
Essays über das, was wir hinter uns lassen, und über das, was wir mitnehmen wollen
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Zusatztext
Daran kann auch Papst Franziskus, der Papst der Reformen, nichts a¨ndern: Das Christentum wird wie alle Weltreligionen in einem langsamen, unaufhaltsamen Prozess abtreten. Warum? Weil die jahrtausendealten Glaubensbekenntnisse mit ihrem scho¨nen, aber unversta¨ndlichen Interieur, ihren Heiligen und Propheten, ihrer Frauenfeindlichkeit und mit ihren entleerten Riten aus der Antike hilflos vor der Gegenwart stehen. Das Inventar der alten Religionen ist fu¨r den modernen Menschen nicht mehr nachvollziehbar, auch wenn es fu¨r die menschliche Seele keine neuen Themen gibt.In einem groß angelegten Essay skizziert Adrian Naef die Bedingungen fu¨r eine neue, zeitgema¨ße Religiosita¨t, deren Spiritualita¨t den vera¨nderten Verha¨ltnissen einer sich verflu¨chtigenden Gesellschaft Rechnung tra¨gt.
Autorenportrait
Adrian Naef, geboren 1948 in Wallisellen (Schweiz), lebt in Zu¨rich. Er arbeitete als Religionslehrer, Journalist und Musiker, als Ko¨rpertherapeut, Spitalpa¨dagoge und Bildredakteur. 2003 erschien sein Buch 'Nachtga¨ngers Logik' im Suhrkamp Verlag und 2011 sein autobiographisches Buch 'Die Sta¨dter' bei Weissbooks.
Weitere Details
Erschienen: 30.06.2014
Umfang: 460 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.4 x 18.6 x 12.3 cm
ISBN/EAN: 9783906065144
Umbreit-Nr.: 6482088
