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Operette unterm Hakenkreuz

Cover von Operette unterm Hakenkreuz

Zwischen hoffähiger Kunst und 'Entartung', Beiträge einer Tagung der Staatsoperette Dresden

Wolfgang Schaller

Metropol Friedrich Veitl-Verlag

21.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Hitler liebte die Operetten Franz Lehárs. Die Nationalsozialisten hielt das jedoch nicht davon ab, jüdische Interpreten und Textdichter der Werke des Komponisten zu verfolgen, zu vertreiben und zu ermorden. Während die Operette bis in die 1930er-Jahre hinein im Dialog mit der künstlerischen Avantgarde stand, degenerierte sie nach 1933 zu einem willfährigen Instrument der staatlich gelenkten Unterhaltungsindustrie. Einige ideologische und ästhetische Urteile über das Genre haben das Ende des NS-Regimes überdauert. Im Mai 2005 initiierte die Staatsoperette Dresden eine Tagung, die erstmals systematisch nach Ursprüngen, Ereignissen und Nachwirkungen der "Operette unterm Hakenkreuz" fragte. Künstler-Porträts, Analysen der zeitgenössischen Musiklandschaft und des Repertoires entwerfen das Panorama einer unter dem Nationalsozialismus ausblutenden und nach 1945 kulturgeschichtlich unterschätzten Gattung.

Weitere Details

Erschienen: 15.10.2007

Umfang: 231 S., zahlr. Abb.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 24 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783938690352

Umbreit-Nr.: 1770526

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