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'Wiatr od morza': Aussöhnung oder Abgrenzung?

Cover von 'Wiatr od morza': Aussöhnung oder Abgrenzung?

Stefan Zeromskis literarische Geschichtsverarbeitung der deutsch-polnischen Nachbarschaft im Lichte der postkolonialen Theorie, Mundus Polonicus 3

Osinski, Wojciech

THELEM Universitätsverlag

39.80

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Zusatztext

Stefan Zeromskis Prosawerk "Wind vom Meer" erregte im Umfeld der Vergabe des Nobelpreises für Literatur im Jahre 1924 die europäische Öffentlichkeit. Die Kritiker unterstellten dem Autor nationalistische Anwandlungen und Germanophobie - ein umstrittenes Urteil, das schließlich dazu führte, dass Wladyslaw Stanislaw Reymont den Preis erhielt. Jedoch sind einzelne nationalistische Bekundungen des Autors noch kein ausreichender Grund, sein Gesamtwerk unter Ideologieverdacht zu stellen. Im Gegenteil: Zeromski hat in der Zwischenkriegszeit einen vielschichtigen Text vorgelegt, in dem er die hybriden Grenzen zwischen Deutschland und Polen neu zu vermessen sucht und Antagonismen überwindet. Diese Studie nimmt methodische Anregungen aus dem interdisziplinären Forschungsfeld der Postcolonial Studies auf und versucht, ihre Lesarten für die polnische Literatur fruchtbar zu machen.

Autorenportrait

Wojciech Osinski, geb. 1979 in Torun (Polen), Journalist und Publizist. Studium der Polonistik, Romanistik und Germanistik an der Universität Bremen; längere Forschungsaufenthalte in Danzig und Warschau; 2009: Promotion an der Universität Bremen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Kultur- und Literaturgeschichte der Slavia Latina, politische Ideengeschichte Polens, poststrukturalistische Kulturtheorie sowie postkoloniale Theorie in der Osteuropaforschung.

Weitere Details

Erschienen: 15.06.2011

Umfang: 300 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783942411103

Umbreit-Nr.: 5037864

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