Dorothea Veit/Schlegel
Ein Leben zwischen Judentum und Christentum, Jüdische Miniaturen 250, Herausgegeben von Hermann Simon
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Zusatztext
Dorothea Veit/Schlegel (1764-1839) machte sich einen Namen als Literaturkritikerin und Schriftstellerin der Romantik. Die älteste Tochter des Aufklärers Moses Mendelssohn war eine der prominentesten jüdischen Frauen, die um 1800 zum Christentum übertraten. Aus der von ihrem Vater eingefädelten Ehe mit dem Kaufmann Simon Veit gingen vier Söhne hervor, von denen zwei überlebten: Johannes und Philipp Veit, die zu den Begründern der nazarenischen Malerschule gehören. Dass Mendelssohns Tochter mit allen Konventionen brach und sich den jungen Friedrich Schlegel, den sie im Salon von Henriette Herz kennengelernt hatte, als Geliebten nahm, wurde seinerzeit als Skandal empfunden. Friedrich Schlegel hat der freizügigen Beziehung in seinem Roman Lucinde ein Denkmal gesetzt.
Weitere Details
Erschienen: 15.04.2020
Umfang: 72 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 15.5 x 11.5 cm
ISBN/EAN: 9783955653880
Umbreit-Nr.: 8459985
