Erinnerungen eines Vaterlandslosen
Zusatztext
Angefangen mit der Geburt in Su¿dfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, gepra¿gt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugeho¿rigkeit, schildert Daniel Cohn-Bendit sein bewegtes Leben ¿ von der Odenwaldschule u¿ber den Mai '68 in Paris, wa¿hrend dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Gru¿nen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europa¿ischen Parlament ¿ mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenu¿ber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwa¿gen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europa¿er, der sich mit familia¿ren Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Bru¿chen auseinandersetzt.
Autorenportrait
Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945, wurde zur Ikone des franzo¿sischen Mai 1968 und pra¿gte die 70er-Jahre als anti-autorita¿re Autorita¿t. Statt Berufsrevolutiona¿r zu werden, arbeitete er u.a. als Buchha¿ndler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Spa¿ter trat er als Realo-Anfu¿hrer bei den Gru¿nen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat fu¿r multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in franzo¿sischen wie deutschen Medien aktiv.
Weitere Details
Erschienen: 01.03.2026
Umfang: 216 S., 1.48 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783964283238
Umbreit-Nr.: 9324376
