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Heldenhaftes Warten in der Literatur

Cover von Heldenhaftes Warten in der Literatur

Eine Figuration des Heroischen von der Antike bis in die Moderne, Paradeigmata 59

Isabell Oberle/Dennis Pulina

Rombach Wissenschaft

44.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Heldentum ist in der Regel an die große Tat geknüpft: Helden gelten als souveräne und handlungsmächtige Figuren. Diese Sicht dominiert die abendländische Tradition seit der Antike. Gleichwohl wurde und wird ebenso dem Warten als ein innerliches Tun (M. Weber) eine heroische Qualität zugeschrieben. Fabius Cunctator wurde für sein taktisches Abwarten im Zweiten Punischen Krieg heroisiert, ebenso wie die Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs, die im Schützengraben ausharrten. Man denke ferner an die christliche Heilserwartung, an das heldenhafte, eremitische Warten im Diesseits oder an prophetisch-messianische Konstellationen der 1920er Jahre. Die hier versammelten Aufsätze betrachten das heldenhafte Warten als literarisches Phänomen. Sie liefern nicht nur eingehende Analysen der Heroisierung von Wartenden, sondern stellen vor allem die mediale Inszenierung in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Die von den Herausgebern verfasste Einleitung legt ein gemeinsames Beschreibungsinstrumentarium zugrunde, mit dem das heldenhafte Warten einerseits in seinen typologischen Merkmalen und andererseits als Relationengefüge erfasst werden kann.

Weitere Details

Erschienen: 08.05.2020

Umfang: 201 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 22.5 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783968210162

Umbreit-Nr.: 9518552

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