Keine Infrastruktur in der Vormoderne?
Überlegungen zu einem Gesellschaftskonzept aus einer epochenübergreifenden, regionalen Perspektive, Stadt und Region in der Vormoderne 15
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Zusatztext
Der Begriff Infrastruktur ist jung (19. Jh.), mit ihm wird epochenübergreifend vor allem Austausch assoziiert. Mit Bezug auf die in der deutschen Geschichtswissenschaft bestehende Kontroverse fragt diese aus regionalhistorischer Sicht agierende Studie für den Zeitraum vom Spätmittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, ob beispielsweise auch Marktplätze, Mühlen oder Rathäuser Infrastruktureinrichtungen im heutigen Sinne darstellen, sowie nach der Bedeutung von Kontinuität und regionalen Komponenten. Als Untersuchungsumfeld dienen mit Seßlach (Oberfranken) und Kleve (Rhein-Maas-Raum) zwei Kleinstädte. Dabei werden auch Befunde anderer Fachdisziplinen integriert, Luhmanns Differenzierungstheorie sowie seine Medientheorie ermöglichen über die Epochen hinweg eine Dekonstruktion gesellschaftlicher Strukturen.
Weitere Details
Erschienen: 31.08.2026
Umfang: 710 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783987402050
Umbreit-Nr.: 1538858
