Zur Überlieferung der großbesetzten musikalischen Werke Leopold Mozarts
Beiträge zur Leopold-Mozart-Forschung 5
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Zusatztext
Die großbesetzten Kompositionen Leopold Mozarts genossen zu seinen Lebzeiten vor allem im süddeutschen Raum weitere Verbreitung. Wie kam es dazu? Warum verkaufte Leopold Mozart Musikalien? Warum wurde er bereits vor seinen Reisen weit über seinen Wirkungsort Salzburg hinaus wahrgenommen? Wer waren die Erwerber seiner Kompositionen und was bewog sie, sich diese Werke anzuschaffen? Wie organisierte Leopold Mozart den Vertrieb seiner Kompositionen und inwieweit konnte er die Kontrolle über die Verbreitung behalten? Wie gestaltete sich der Handel mit Musikalien in einer Zeit, die über andere Techniken und Verbreitungswege verfügte? Die vorliegende Studie versucht, ausgehend von den archivalischen Grundlagen, beispielhaft Antriebe, Wege und Netzwerke des europäischen Musikalienhandels im 18. Jahrhundert nachzuzeichnen.
Autorenportrait
Christian Broy studierte Musikwissenschaft, Musikerziehung und Regionalgeschichte an der Universität Augsburg. Nach dem Erwerb des Magistergrades arbeitete er als Bibliothekar im Sängermuseum des Fränkischen Sängerbundes (Feuchtwangen), der Geschichtsbibliothek Neu-Ulm und im Richard-Strauss-Institut (Garmisch-Partenkirchen). Von 2000 bis 2004 war er Mitarbeiter eines Leopold Mozart gewidmeten DFG-Forschungsprojektes an der Universität Augsburg.
Weitere Details
Erschienen: 27.04.2012
Umfang: 246 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783990943847
Umbreit-Nr.: 5910694
