Musik - ein Spiel mit Grenzen und Entgrenzung
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Zusatztext
Musik wird einerseits als ein begrenztes Phanomen wahrgenommen: Sie ist haufig regional angesiedelt, zeitlich zuordenbar, unterliegt oftmals einem definierten Verwendungszweck, ist Strukturen unterworfen, zeichnet sich in der Regel durch klar umrissene Ablaufe aus und kann zu einem abgegrenzten Analysegegenstand werden. Musik lebt aber auch davon, Grenzen zu uberschreiten bzw. aufzulosen: Sie ist Bestandteil von Entgrenzungs-Ritualen, sie gilt als weltumspannende Sprache und kennt damit (bisweilen) keine Grenzen. In einem interdisziplinaren Kontext wird das beschriebene Spannungsfeld, in dem sich Musik entfaltet, ausgeleuchtet. Musik wird gespielt - und sie stellt ein Spiel mit Grenzen und Entgrenzung dar. Im Einzelnen geht es um interdisziplinare Fragestellungen zu folgenden Themenbereichen: Verortung von Musik innerhalb regionaler Grenzen sowie deren Ausweitung Ritualisierte Entgrenzung des Menschen durch Musik Musik als Darstellungsmedium von Grenzen und Entgrenzung. Die leitende Frage ist, in welchen kulturellen und situativen Kontexten bzw. aus welchen Grunden Musik als Mittel der Begrenzung oder Entgrenzung wahrgenommen und verwendet wird.
Autorenportrait
Dr. phil. Gabriele Hofmann, seit 2007 Professorin für Musik und ihre Didaktik (Schwerpunkt Musikwissenschaft) an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Künstlerisches (Konzertfach Klavier), musikpädagogisches, musikwissenschaftliches und psychologisches Studium sowie zertifizierte Coaching-Ausbildung (Centrum für Integrative Psychotherapie München). Arbeitsschwerpunkte: Selbstkonzeptforschung, Lampenfieber, Persönlichkeit und Gesundheit von Musiker(inne)n und Musiklehrer(inne)n, interdisziplinäre Musikpädagogik. Arbeit mit Profimusiker(inne)n als Coach in eigener Praxis.
Weitere Details
Erschienen: 16.01.2026
Umfang: 164 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783990944400
Umbreit-Nr.: 5910721
