an ihrem freien tag fliegen die vögel nicht
Gedichte aus drei Jahrzehnten
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Zusatztext
Dichter und Pfarrer sind zwei, die ich gern lese, und beide haben Überraschungen. Mörike die Höhlen der Schwäbischen Alb, Moll westfälische Hellebarden. Er ist klar, deutlich, kräftig im Geschmack wie heimischer Schinken. Zum Gastmahle lädt er alle ein, die von den zäunen / die von den hecken. Was fest gebaut ist, wirkt geradezu heraldisch. In allenthalben steckt plötzlich die Erinnerung an ein halbes Pferd und gemeint ist vielleicht der halbe Mantel von St. Martin. Einmal geht einer aus dem Haus und ist bedacht, seine fünf brote und zwei fische mitzunehmen für testamentarische Wunder. Es gibt auch zärtlichere Gedichte. Da treibt in lisa ein Wind die Wolken, bis weich der regen rinnt. Eine eigene Welt für die Worte, die einer hat und braucht und die niemand stiehlt. Ein tiefes Vertrauen ist in den Versen, zu schrägen Metaphern, auch zu ganz alltäglichen Dingen; das ist selten bei Dichtern. Dieser hier ist zuverlässig und wahr. Joy Markert, November 2020
Autorenportrait
Manfred Moll studierte Vieles, war erst Lehrer,dann Pfarrer, schrieb Gedichte, veröffentlichte aber nach einem ersten Gedichtband nur noch gelegentlich in Anthologien und Zeitschriften. In seinen Gedichten reflektiert er, oft lakonisch und ironisch, sich selbst, seine Arbeit, seinen Glauben und Zweifel.
Weitere Details
Erschienen: 01.12.2020
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786138370840
Umbreit-Nr.: 2741109
