SARS-Co-V2 Lockdown, Frühling 2020
Veränderungen des Bewegungsverhaltens sportlich aktiver Menschen durch SARS-Co-V2 Lockdown
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Zusatztext
Die COVID-19 Pandemie entwickelte sich zu einem globalen Notstand, der zu einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des SARS-Co-V2 Virus führte. Regierungen sahen sich gezwungen die Bewegungsfreiheit der Menschen drastisch einzuschränken was unter anderem zu einer Reduktion der körperlichen Aktivitäten führte. Die Befragung von 176 sportlich aktiven Menschen mittels Global Physical Activity Questionnaire GPAQ der WHO zeigte eine signifikante Reduktion vor allem der intensiven körperlichen Aktivitäten in der Freizeit (p = 0,04) und der Aktivitäten zu Fuß oder per Rad um von Ort zu Ort zu kommen (p = 0,002). Während des Lockdown wurde signifikant mehr gesessen und geruht (p < 0,001) aber auch geschlafen (p < 0,001). 45,5 % der Sportler/innen ruhten länger und mehr als die Hälfte der Probanden/innen (52,7 %) schliefen länger. Die Studie zeigt eindeutig, dass sich sogar sportlich aktive Menschen signifikant weniger bewegten und die Zeit der Inaktivität massiv zunahm. Die Regierungen sind daher weltweit gefordert, Kampagnen für ein aktiveres Leben zu starten, um die negativen gesundheitlichen Auswirkungen durch Bewegungsmangel zu verhindern.
Autorenportrait
Ich wurde 1964 in Wien geboren, studierte Biologie an der Universität Wien, promovierte 1990 und gründete 1991 meine eigene Firma, die wissenschaftliche Studien durchführt und biologisch gereinigte Schwimmteiche herstellt. Nach der Ausbildung zur Mentaltrainerin schloss ich 2021 das Masterstudium Ernährung und Sport an der DUK ab.
Weitere Details
Erschienen: 23.11.2021
Umfang: 88 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786200447685
Umbreit-Nr.: 3200200
