Filmische Matrizen in der postmodernen Erzählung von Caio Fernando Abreu
Dialoge zwischen Kino und Literatur
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Zusatztext
Dieses Buch analysiert die Beziehung zwischen Literatur und Kino und beleuchtet den Austausch von Verfahren zwischen diesen beiden Ausdrucksformen. Es untersucht die Art und Weise, wie die entstehende Sprache des Kinos viele Elemente aus der literarischen Kunst entlehnt hat und wie sich die Literatur heute andererseits kinematografische Mittel aneignet, die es ihr ermöglichen, die Welt des zeitgenössischen Wirbelsturms, die stark vom Bild beeinflusst ist, besser zu erfassen und auszudrücken. Insbesondere geht es um die Einbeziehung kinematografischer Verfahren in die zeitgenössische Erzählung, wobei die postmoderne Kurzgeschichte von Caio Fernando Abreu (1948-1996) im Mittelpunkt steht, dessen Erzähltechnik von einem unersättlichen Verlangen nach Visualität und Aspekten der filmischen Erzählung auf der Grundlage von Kurzgeschichten dieses Autors geprägt ist. Der Körper, die Schrift und die Visualität des Werks von Abreu bilden den Korpus, dessen Schwerpunkt auf der Spannung zwischen Text und Bild liegt, einer dynamischen Kartographie des Kamerablicks, die aus Texten besteht und in der Ferne gelesen wird.
Autorenportrait
Master in Scienze dell'Arte [2008] presso l'Universidade Federal Fluminense. È professore di Teoria della letteratura, Letteratura per l'infanzia e Educazione artistica presso la FAFIMA - Faculdade de Filosofia Ciências e Letras de Macaé. Ha esperienza nell'area della letteratura, con particolare attenzione alla letteratura comparata.
Weitere Details
Erschienen: 05.06.2023
Umfang: 104 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786206042600
Umbreit-Nr.: 9756675
