Proteomik bei Schistosomiasis: Anwendung und Relevanz
Anwendung der Proteomik bei Schistosomiasis: Wirt-Parasit-Interaktion und Therapeutika
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Zusatztext
Die Proteomik, d. h. die Untersuchung aller Proteine, die von einer Zelle, einem Gewebe oder einem Organismus exprimiert werden, ist für die Erforschung der Schistosomiasis von großer Bedeutung. Schistosomiasis wird durch den Kontakt mit Süßwasser übertragen, das mit den Larven (Zerkarien) der Schistosoma-Parasiten kontaminiert ist. Chronische Infektionen können zu schweren Komplikationen wie Leberfibrose, Blasenfunktionsstörungen und einem erhöhten Risiko der Entwicklung einer hepatosplenischen Schistosomiasis oder einer urogenitalen Schistosomiasis führen. Die Schistosomiasis ist nach wie vor ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit und erfordert innovative Ansätze für Diagnose, Behandlung und Kontrolle. Proteomische Techniken haben sich als wertvolle Instrumente für das Verständnis der molekularen Mechanismen erwiesen, die der Biologie der Schistosomen und den Wirt-Parasit-Interaktionen zugrunde liegen. Dieser Bericht gibt einen umfassenden Überblick über proteomische Anwendungen in der Bilharziose-Forschung, einschließlich der Erstellung von Proteom-Profilen, Wirt-Parasit-Interaktionen, posttranslationalen Modifikationen und der Entdeckung von Impfstoffen.
Weitere Details
Erschienen: 29.09.2024
Umfang: 64 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786208140014
Umbreit-Nr.: 4617774
