Eine erneute Lektüre von John Fowles Der Magus aus der Perspektive der griechischen Kultur
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Zusatztext
Als John Keats sein Gedicht Ode an eine griechische Urne schrieb, widmete er es nicht dem griechischen Kunstobjekt selbst, sondern allem, was es durch die verewigten Bilder und Werte repräsentierte, die die Urne bewahrte und geheimnisvoll verbarg. Viele Jahre später ließ sich ein anderer englischer Schriftsteller, diesmal ein Postmodernist, von der Circe-ähnlichen Illusion Griechenlands verführen. Während Keats die klassischen Aspekte der griechischen Besonderheit und Kunst in den Vordergrund stellte, zeichnete Fowles ein wildes und widersprüchliches Griechenland, kraftvoll und verführerisch. Durch seine antike Kultur erbt dieses Bild das Paradigma der zeitgenössischen Welt, das dionysische Paradigma. So entdeckt der Postmodernist Fowles Griechenland abseits der typischen Perspektive neu, als eine faszinierende und trügerische Meerjungfrau, der die Ode gewidmet ist. Der Schwerpunkt dieser Studie liegt darauf, wie Griechenland die literarischen Schöpfungen Fowles verführte und inwieweit seine Kultur und Besonderheit John Fowles beeinflussten. Dieses Interesse konkretisiert sich durch die Aufdeckung der griechischen Aspekte, die im Roman Der Magus erscheinen, und der Art und Weise, wie sie neue, suggestive Ebenen des Fowlesschen Textes schaffen.
Weitere Details
Erschienen: 27.04.2026
Umfang: 84 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209908767
Umbreit-Nr.: 1568188
