Heimat wider Heimat
Ein Grenzlandroman über Zugehörigkeit, Entwurzelung und Nationalitätenkonflikte in der Donaumonarchie
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Zusatztext
In Heimat wider Heimat entfaltet Gustav Schröer eine literarische Untersuchung des Begriffs "Heimat" als Ort der Bindung und der Entzweiung. Der Titel signalisiert keinen idyllischen Rückzug, sondern einen Konflikt zwischen Herkunft, Zugehörigkeit und moralischer Selbstbehauptung. In einer sachnahen, verdichteten Prosa steht das Werk im Kontext jener deutschsprachigen Literatur, die Heimat nicht verklärt, sondern als geschichtliche und soziale Spannung lesbar macht. Über Gustav Schröer lässt sich aus diesem Buch ein Autor erkennen, der die vermeintliche Selbstverständlichkeit lokaler und kultureller Verwurzelung kritisch befragt. Seine Entscheidung, Heimat gegen Heimat zu setzen, deutet auf Erfahrungen oder Beobachtungen von innerer Spaltung, gesellschaftlichem Wandel und konkurrierenden Loyalitäten. Gerade diese Perspektive verleiht dem Text seine nachdenkliche Schärfe. Empfohlen sei Heimat wider Heimat Leserinnen und Lesern, die Literatur als Medium historischer Selbstverständigung schätzen. Das Buch fordert dazu auf, vertraute Begriffe neu zu prüfen, und gewinnt seine Aktualität aus der Frage, wann Zugehörigkeit Schutz bietet und wann sie zur Grenze wird.
Weitere Details
Erschienen: 15.05.2024
Umfang: 112 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028374655
Umbreit-Nr.: 3694365
