Sechs Jahre bei den Texas Rangers: 1875 bis 1881
Grenzpatrouillen, Banditenjagd und Recht an der mexikanischen Grenze der 1870er Jahre
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Zusatztext
Sechs Jahre bei den Texas Rangers: 1875 bis 1881 ist ein nüchterner, zugleich spannungsreicher Erinnerungsbericht über den Dienst an einer gewaltgeprägten Grenze. James B. Gillett schildert Patrouillen, Verfolgungen, Kämpfe mit Banditen und indigenen Gruppen sowie die prekäre Ordnungspolitik im Texas der Nachkriegszeit. Sein Stil verbindet protokollarische Genauigkeit mit der lakonischen Erzählkunst des Grenzlandes; literarisch steht das Werk zwischen Memoir, historischer Quelle und Western-Narrativ. Gillett schrieb aus der Perspektive eines Mannes, der die Institution der Texas Rangers nicht von außen beobachtete, sondern als junger Rekrut unmittelbar erlebte. Seine späteren Tätigkeiten als Ordnungshüter, Geschäftsmann und Rancher vertieften den Blick auf Recht, Gewalt und soziale Umbrüche. Gerade diese biographische Nähe erklärt die Anschaulichkeit des Buches, aber auch seine zeitgebundenen Urteile und Wertungen. Empfohlen sei dieses Werk allen, die den amerikanischen Westen jenseits romantischer Verklärung verstehen möchten. Es bietet keine moderne moralische Synthese, sondern ein aufschlussreiches Dokument seiner Epoche. Wer bereit ist, die Stimme des Autors kritisch mitzulesen, gewinnt einen eindringlichen Zugang zu Mythos, Alltag und Härte der Texas Rangers.
Weitere Details
Erschienen: 23.06.2025
Umfang: 124 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028390549
Umbreit-Nr.: 7095296
