Vom MusikalischSchönen Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik der Tonkunst
Die Kunst der Töne: Eine neue Sicht auf die Musikästhetik
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Zusatztext
Was macht Musik schön? Diese Frage steht im Zentrum von Eduard Hanslicks wegweisendem Werk 'Vom Musikalisch-Schönen'. In einer Zeit, in der die Romantik die Kunstwelt dominiert, stellt Hanslick die emotionale Wirkung der Musik in Frage und lenkt den Fokus auf ihre ästhetische Struktur. Er argumentiert, dass Musik nicht primär dazu dient, Gefühle auszudrücken, sondern dass ihre Schönheit in der Form und der Komposition selbst liegt. Diese Abhandlung, die im 19. Jahrhundert verfasst wurde, bietet eine kritische Analyse der Musikästhetik und fordert die Leser auf, die Musik als autonome Kunstform zu betrachten. Hanslicks Thesen provozieren eine Neubewertung der Rolle des Komponisten und des Zuhörers, indem sie die subjektive Interpretation zugunsten einer objektiveren Betrachtung der musikalischen Elemente zurückstellen. Durch die Untersuchung der Melodie, Harmonie und Rhythmik eröffnet das Buch eine neue Perspektive auf die Musikrezeption. Es lädt dazu ein, die Musik mit einem analytischen Blick zu hören und zu verstehen, wie die Struktur die Wahrnehmung beeinflusst. Diese Schrift lehrt uns, die Musik nicht nur als emotionales Erlebnis, sondern als intellektuelle Herausforderung zu schätzen.
Autorenportrait
Eduard Hanslick (* 11. September 1825 in Prag; gestorben 6. August 1904 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Musikästhetiker und einer der einflussreichsten Musikkritiker seiner Zeit.
Weitere Details
Erschienen: 17.02.2023
Umfang: 66 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22 x 17 cm
ISBN/EAN: 9791041907724
Umbreit-Nr.: 8750285
