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Giordano Bruno: 'Die Heroischen Leidenschaften'

eBook - Blaue Reihe
ISBN/EAN: 9783787333806
Umbreit-Nr.: 4286282

Sprache: Deutsch
Umfang: 192 S., 0.29 MB
Format in cm:
Einband: Keine Angabe

Erschienen am 27.10.2017
Auflage: 1/2017


E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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  • Zusatztext
    • Die »Heroischen Leidenschaften« (De gli heroici furori) sind der letzte der insgesamt sechs italienischen Dialoge Giordano Brunos, die sämtlich zwischen 1583 und 1585 in England verfasst wurden. Sie können nicht nur als Höhe- und Kulminationspunkt des brunianischen ¼vres gelten, sondern zugleich als ein Werk, in dem sich wie in einem Brennspiegel Philosopheme des ausgehenden Mittelalters und der Frühen Neuzeit bündeln und in neue Konstellationen treten. Darüber hinaus verfügen sie über ein hohes Maß an Literarizität, ja Poetizität und reflektieren damit das Selbstverständnis Brunos, dass auch poetische Gestaltung und anschauliche Darstellung Aufgaben des Philosophen seien.In einer genauen Untersuchung von Sprache und Struktur des Dialogs, vor allem anhand der zahlreichen Gedichte, die die Dialogpartner in immer neuen Anläufen lesen, vortragen und interpretieren, zeigt die Autorin, wie Dichtung und Philosophie, Sprache und Erkenntnis, ästhetische Textualität und metaphysische Philosopheme bei Bruno ineinandergreifen und die unendlich vielen mentalen Bilder, die Brunos Dichtung evoziert, die »Umkreisung« des unendlich Einen und Absoluten, um das es Bruno geht, erst ermöglichen. Umgekehrt bedeutet dies so die hier begründete These , dass sich Brunos Ontologie und Epistemologie erst über eine Analyse der den Dialogen eignenden Sprache und Struktur, ihrer Zeichen und Figuren erschließt.Das Buch bietet nicht nur eine Interpretation eines der anspruchsvollsten philosophischen Werke der Frühen Neuzeit, sondern auch eine gute Einführung in Brunos Denken.
  • Kurztext
    • Die &quote;Heroischen Leidenschaften&quote; (De gli heroici furori) - sind der letzte der insgesamt sechs italienischen Dialoge Giordano Brunos, die samtlich zwischen 1583 und 1585 in England verfasst wurden. Sie konnen nicht nur als Hohe- und Kulminationspunkt des brunianischen A vres gelten, sondern zugleich als ein Werk, in dem sich wie in einem Brennspiegel Philosopheme des ausgehenden Mittelalters und der Fruhen Neuzeit bundeln und in neue Konstellationen treten. Daruber hinaus verfugen sie uber ein hohes Ma an Literarizitat, ja Poetizitat und reflektieren damit das Selbstverstandnis Brunos, dass auch poetische Gestaltung und anschauliche Darstellung Aufgaben des Philosophen seien. In einer genauen Untersuchung von Sprache und Struktur des Dialogs, vor allem anhand der zahlreichen Gedichte, die die Dialogpartner in immer neuen Anlufen lesen, vortragen und interpretieren, zeigt die Autorin, wie Dichtung und Philosophie, Sprache und Erkenntnis, sthetische Textualitt und metaphysische Philosopheme bei Bruno ineinandergreifen und die unendlich vielen mentalen Bilder, die Brunos Dichtung evoziert, die &quote;Umkreisung&quote; des unendlich Einen und Absoluten, um das es Bruno geht, erst ermglichen. Umgekehrt bedeutet dies - so die hier begrndete These -, dass sich Brunos Ontologie und Epistemologie erst ber eine Analyse der den Dialogen eignenden Sprache und Struktur, ihrer Zeichen und Figuren erschliet. Das Buch bietet nicht nur eine Interpretation eines der anspruchsvollsten philosophischen Werke der Frhen Neuzeit, sondern auch eine gute Einfhrung in Brunos Denken.
  • Autorenportrait
    • Maria Moog­Grünewald war bis 2014 Inhaberin des Lehrstuhls für Romanische Philologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Eberhard­Karls­ Universität Tübingen.